Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens begeistert vom Engagement der Belmer Integrationswerkstatt!

Im fachlichen Austausch: MdL Guido Pott, Ministerin Daniela Behrens und BIW-Geschäftsführer Gerhard Wienken

 

Auf  Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Guido Pott hat die niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens die Belmer Integrationswerkstatt e.V. (BIW) besucht.

Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der BIW Viktor Hermeler, Hilde von Bar und Jochen Becker haben beide Landespolitiker einen ganz eindrucksvollen Vormittag erlebt, der vor Augen geführt hat, welch wichtige Rolle die Integrationswerkstatt spielt, wenn es darum geht, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihren Platz im Leben finden.

Diesbezüglich unterstrich Sozialministerin Behrens im Rahmen des Besuches, dass sozial benachteiligte Jugendliche „ein gutes und wertschätzendes Umfeld benötigen, welches nicht immer nur auf Defizite hinweist, sondern auch persönliche Erfolgserlebnisse ermöglicht.“

Dass die BIW genau ein solches Umfeld schafft, wurde beim anschließenden Rundgang mit Geschäftsführer Gerhard Wienken und Sozialpädagogin Katharina Evers deutlich. Sowohl bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Textilwerkstatt, der Hauswirtschaft, aber auch bei der Holzverarbeitung spürte man, dass sich hier Zeit für Jede und Jeden genommen wird. Ziel ist es dabei unter anderem einen strukturierten Tagesablauf zu etablieren. Zugleich ist die BIW mit sogenannten „ambulanten Maßnahmen“ sehr erfolgreich, bei denen junge Menschen außerhalb der Werkstatt aufgesucht werden und so niedrigschwellige Unterstützung angeboten werden kann.

 

 

Seit nunmehr fast 25 Jahren leistet die BIW herausragende Arbeit. Unterstützt vom Land Niedersachsen, der MaßArbeit, aber vor allem und ganz wesentlich von der Gemeinde Belm!

Dass dieses starke und dauerhafte Engagement für eine kreisangehörige Kommune etwas ganz Besonderes ist, würdigte auch Sozialministerin Daniela Behrens ausdrücklich.

„Mir ist eines ganz wichtig und der Austausch mit den Verantwortlichen der BIW hat dies nochmal bestätigt: Die Wertschätzung für diese wichtige Integrations- und Jugendarbeit muss sich am Ende auch in einer dauerhaft gesicherten finanziellen Unterstützung der Einrichtungen ausdrücken, damit die engagierten Fachkräfte gerecht entlohnt und so langfristig an die Einrichtungen gebunden werden können. Dies muss uns die wichtige Arbeit der sozialen und beruflichen Integrationen und besonders jeder einzelne Mensch, in seiner ganz individuellen Situation, wert sein“,  erklärte Guido Pott im gemeinsamen Gespräch.

Und so gilt auch hier das Zitat von Erich Kästner, welches die BIW zu ihrem Leitspruch gemacht hat: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“

 

 

Bilder und Text: Hendrik Chmiel (Büro Guido Pott)