Näher dran an den Menschen im Landkreis Osnabrück

Bild: SPD Belm

 

 

Mit einem achtseitigen Programm zur Zukunft des Landkreises Osnabrück geht die SPD im Osnabrücker Land in die Wahlauseinandersetzung zur Kommunalwahl am 12. September 2021. Das Programm unter der Überschrift „Näher dran an den Menschen im Landkreis Osnabrück“ hatte der SPD-Kreisvorstand unter großer Beteiligung der SPD-Ortsvereine im Landkreis Osnabrück und der SPD-Kreistagsfraktion erarbeitet. Ein Novum war hierbei die Erstellung des Kapitels zur Region Osnabrück. Hier hatte es eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und des Landkreises Osnabrück gegeben.

 

„Als SPD aus dem Landkreis und der Stadt Osnabrück wollen wir die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis fördern und gemeinsam die gesamte Region Osnabrück in den Blick nehmen. Wir wollen einen regelmäßigeren Austausch auf Augenhöhe zwischen Stadt und Landkreis etablieren, um den „Regionsgedanken“ weiter zu stärken. Unser gemeinsames Ziel ist ein Regionsausschuss, in dem Vertreter*innen beider Seiten über regionsübergreifende Themen diskutiere.“, erläutert der SPD-Kreisvorsitzende Werner Lager die Gedanken der SPD zur Region Osnabrück. Themen dieser Zusammenarbeit seien vor allem der weitere Ausbau von Radschnellwegen zwischen der Stadt und den „Hufeisengemeinden“, nach Beispiel des Radschnellwegs Osnabrück-Belm, der Einsatz für den abschnittsweisen zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Osnabrück und Oldenburg sowie die Stärkung der Kulturregion Osnabrück.

 

Ein weiteres wichtiges Thema der SPD im Landkreis Osnabrück liegt im Natur- und Klimaschutz. So sollen nach dem Willen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die kommunalen Waldflächen, die sich im Besitz des Landkreises Osnabrück befinden, in einen Naturwald umgewandelt werden. Ebenso wolle man sich für mehr Dachbegrünung insbesondere auf öffentlichen Gebäuden einsetzen. „Und dort wo Individualverkehr, sprich das eigene Auto, fast unumgänglich ist, müssen wir den Umstieg auf klimaneutrale Techniken erleichtern. Das heißt für uns, den Ausbau des Ladenetzes für E-Autos, aber auch für E-Bikes, voranzutreiben. Die SPD im Landkreis Osnabrück erkennt den Klimawandel als eine globale Bedrohung an“, so Lager weiter.

 

Aber auch das Thema Wohnraum beschäftigt die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in ihrem Programm. „Wir als SPD sind näher dran an den Bedürfnissen unserer Bürger*innen im Landkreis Osnabrück. Deshalb wollen wir dem Wohnungsbau im Landkreis Osnabrück noch mehr Schwung verleihen. Durch die Gründung einer Kreiswohnungsbaugesellschaft mit den Erlösen aus dem DEKA-Fonds des Landkreises wollen wir dies erreichen. Hauptaugenmerk dieser Wohnbaugesellschaft soll es sein, Industriebrachen und Problemflächen in den Kommunen im Landkreis Osnabrück zu bebauen und dadurch bezahlbaren Wohnraum schaffen“, erläutert der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Guido Pott.

 

Das Thema Bildung und Chancengleichheit von der Krippe bis zum beruflichen Einstieg nimmt ebenso eine große Rolle im Programm der SPD ein. „Die Gründung der Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Melle und Bramsche sind dabei eindeutige Zeichen für eine sozialdemokratische Handschrift. Bildungsgerechtigkeit lässt sich am besten dort umsetzen, wo viele Schüler*innen mit verschiedenen Fähigkeiten und Talenten miteinander lernen. Das ist für uns die IGS. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Integrierten Gesamtschulen mit Oberstufen ausgestattet werden. Das soll echte Chancengleichheit von der Kita bis zum Abitur sicherstellen. Des Weiteren wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Trägerschaft der IGS Dissen von der Stadt Dissen auf den Landkreis Osnabrück übergeht“, merkt die Meller Kreistagsabgeordnete Jutta Dettmann an.

 

Das Thema Breitbandausbau und Digitalisierung im Landkreis findet sich im Programm der SPD ebenfalls wieder. Der Ausbau des Netzes und die Versorgung der Bürger*innen, aber auch der Betriebe im Landkreis Osnabrück mit einer guten Internetverbindung müssen noch schneller als bisher erfolgen und sind ein elementarer Bestandteil einer attraktiven Infrastruktur.

 

„Ebenso wollen wir die Schulen des Landkreises Osnabrück in Sachen Digitalisierung endlich ins einundzwanzigste Jahrhundert führen. Es muss Schluss sein mit der Kreidezeit im Klassenzimmer. Die Schulen müssen näher dran sein an den aktuellen digitalen Entwicklungen. Tablet- und Computerklassen müssen endlich zur Regel werden. Die Arbeit der Schüler*innen aber auch der Lehrer*innen mit Computer und Tablet muss vorangetrieben und entsprechend ausgestaltet werden“, so Daniel Schweer, Kassierer im SPD-Kreisvorstand und Kreistagskandidat für die Samtgemeinde Neuenkirchen.

 

„Meine Kernthemen sind die Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur (mehr Radwege, Vehrter Bahnhalt, keine A 33-Nord) und ein dem Kindeswohl entsprechendes Bildungsangebot. Dafür werde ich mich einsetzen“, betont Erwin Schröder, der Spitzenkandidat der Belmer Sozialdemokraten.

 

„Alles in Allem haben wir mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten, die wir bereits im April aufgestellt haben, und dem nun vorliegenden Programm ein gutes Angebot für die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Osnabrück. Ich freue mich schon auf den anstehenden Wahlkampf und bin fest davon überzeugt, dass wir als Sozialdemokratie im Landkreis Osnabrück gestärkt aus der Wahl am 12. September herausgehen werden“, so der Kreisvorsitzende Werner Lager abschließend.

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Belmer Sozialdemokraten für den Kreistag: