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SPD: Runderneuerung am Marktring durch Zusammenarbeit

17. Oktober 2009 0 Kommentare

Der Bereich um den Marktring hat seit Jahren an Attraktivität verloren. Früher gab es ein Elektrofachgeschäft, einen Jeans-Shop, ein Bekleidungsgeschäft, einen erheblich besser aufgestellten Gastronomiebereich z. B. mit Pizzeria, mit Kegelbahnen. Die Bausubstanz insgesamt hat über die Jahre gelitten.

Der Marktring benötigt also dringend eine Runderneuerung.

Mit Aufnahme in das Städtebauförderprogramm bietet sich jetzt die Chance zur Erneuerung. Diese Chance müssen alle gemeinsam ergreifen. Es geht darum einen Prozess der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Sanierungsträger, Städteplanern und vor allem den Betroffenen, den Eigentümern, Bewohnern und Gewerbetreibenden in Gang zu setzen.

6 Millionen Euro Fördergelder stehen zu Verfügung. 24 Millionen Euro können oder besser sollen bewegt werden, so war die Aussage von Lutz Markendorf vom Sanierungsträger auf der Bürgerversammlung. Aber das heißt doch, ohne die Investitionsbereitschaft aus dem privaten Bereich geht nichts. Ohne die Investitionsbereitschaft aus dem privaten Bereich können vielleicht öffentliche Wegeflächen gestaltet werden. Aber das wäre zu wenig. Es bedarf also überzeugender und sich rechnender Konzepte.

Die SPD-Fraktion ist da optimistisch, dass es gelingen wird, diesen Prozess der Zusammen-arbeit in Gang zu setzen. Der jetzt durch den Gemeinderat beschlossene städtebauliche Rahmenplan ist eine Sammlung zum Teil guter Ideen und bietet die Grundlage für zukünftige Gespräche. Der Rahmenplan ist auf Entwicklung angelegt und bietet Spielräume.

Bei der Umsetzung sind der SPD-Fraktion insbesondere 3 Aspekte wichtig:

1. Die Gestaltung der Ringstraße (Sharedspace) vor dem Hintergrund einer großräumigen Verkehrsplanung und –lenkung (Stichworte: Lindenstraße, alte B 51)

2. Eine Zurückhaltung bei der Schaffung zusätzlicher öffentlicher Nutzflächen

3. Die Förderung privater Investitionstätigkeit unter Nutzung vorhandener Potentiale.



 

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